
Lene und Tonia sind jung, aber keine Teenager mehr. Beide studieren in Berlin und zwar schon lange genug um es Alltag nennen zu können. Jede hat ihre Wohnung oder WG und eine feste Beziehung. Die Welt ist da um genossen zu werden. Das Leben läuft wie es laufen sollte mit Mitte zwanzig.
Dann wird Lenes Freund Tim überfahren.
Jetzt ist nichts mehr wie es sein sollte. Plötzlich verliert das Leben seine Unschuld und erwachsen sein bedeutet ernste Probleme meistern.
Tonia reagiert als beste Freundin und verlässt mit Lene im Gepäck spontan die Stadt, in der alles an Tim erinnert und in der jeder nur Mitleid hat. Ohne Ziel und ohne Plan fahren die beiden aufs Land und landen am Ende am Meer.
Elisabeth Ranks Roman erzählt eine kleine Geschichte, von einem großen Ereignis für ihre Protagonistinnen. Die 200 Seiten erstrecken sich nur über die wenigen Tage von Tims Tod bis zur Beerdigung. Auf den ersten Blick scheint nicht viel zu passieren, doch für die beiden Studentinnen passiert in dieser kurzen Zeit doch sehr viel. Es geht um den ersten großen Verlust im Leben und den Zwang damit umgehen zu müssen.
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