Eindrücke zu Inception

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Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass ich keine große Ahnung von Filmen habe, dafür sind hier im Blog andere zuständig. Trotzdem war ich am Mittwoch in Göttingen in der Vorpremiere von Inception. Und trotzdem möchte ich hier mal ein paar Impressionen zum Film zum Besten geben, auf Basis eines durchschnittlichen Kinogängers.

Ich bin ohne Vorurteile in den Film gegangen, kannte nicht mal die grobe Handlung, nur dass es wohl um Traumwelten gehe. Und das tut es auch: Protagonist Cobb (Leonardo di Caprio) greift mit seinem Team über Träume ins Unterbewusstsein wichtiger Leute ein und stiehlt so geheime Informationen, ohne dass der Patient etwas davon mitbekommt. Der Titel Inception bedeutet aber soviel wie die umgekehrte Version dieses Vorgehens; ein Gedanke soll ins Unterbewusstsein eingepflanzt werden, um dort zu reifen. Um diese Idee herum wird der komplette Film gestrickt. Zum Inhalt will ich sonst nicht mehr erzählen, um die komplizierten und genial durchdachten Ebenen des Films nicht vorwegzunehmen.

Insgesamt erinnert Inception schon relativ stark an Matrix, allerdings wird weniger auf Spezialeffekte gesetzt, als es bei Neo und Co der Fall war. Man muss sich auf jeden Fall fast durchweg gut konzentrieren, um alles nachvollziehen zu können – und das ist bei Überlänge nochmal einen Tick schwerer. Doch es lohnt sich definitiv. Ich hatte bisher noch nie erlebt, dass im Kino nach einem Film applaudiert wurde – bisher. Das mag zwar auch am coolen Ende liegen, doch insgesamt ist der Film bei allen Zuschauern extrem auf Begeisterung gestoßen. Man bekommt einfach ne Menge geboten: Action und Spannung, eine gut durchdachte Story, und sogar eine atypische Liebesgeschichte. Was mir lediglich ein bisschen spanisch vorkam war die Tatsache, dass ein Bösewicht es nicht schafft, aus einem halben Meter Entfernung auch nur einen einzigen Insassen eines Busses voller schlummernder Menschen mit seinem Gewehr zu treffen… Filmkenner werden wissen, von welcher Szene ich spreche.

Ich kann also abschließend jedem empfehlen, das Kinogeld in diesen Film zu investieren. Habe lange keinen so guten Streifen mehr gesehen. Ich würde ihm zwar nicht die volle Punktzahl geben – keine Ahnung warum – und mir fallen auch einige bessere Filme ein, aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Teil reinzuziehen!

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