Noch mehr Eindrücke zu „Inception“

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Nachdem offensichtlich jeder Autor dieses Blogs außer dem, der sich für Filmbesprechungen verantwortlich sieht, „Inception“ gesehen hat, gebe ich nun auch meinen Senf dazu.

Hmmm, Senf.

https://i2.wp.com/www.moviepilot.de/files/images/0252/4362/inception_article.jpg

Es ist ein Fehler, sich einen solchen Blockbuster ansehen zu wollen, ohne einen Platz im Kino zu reservieren. Denn auch zwei Wochen nach dem Start ist es voll im Saal. Aber: Umso beeindruckender zu sehen, wie mich ein Film flashen kann, den ich aus der dritten Reihe von ziemlich links sehen muss.

Von der Story wusste ich vorher wenig. Es geht um Träume, und Informationen, die man daraus gewinnen kann. Ich spare mir hier allerdings eine Plotzusammenfassung, weil man die auch woanders und wahrscheinlich besser bekommen kann.

Di Caprio hat sich mittlerweile nun wirklich als ernstzunehmender Schauspieler etabliert; lange ist es her, dass der arme, hübsche Junge im eiskalten Wasser erfrieren musste. Irritiert hat mich da allerdings Ellen Page, die ich bisher nur als schwangere Sechzehnjährige kannte und nun eine toughe Traumarchitektin (jaha) spielt. Aber daran gewöhnt man sich schnell, weil meines Erachtens ein hohes Niveau der Schauspielerei bei allen Darstellern von „Inception“ zu finden ist.

„Inception“ ist kein einfacher Film. Ich finde es gut, dass man so etwas dann als Major-Ding aufzieht, anstatt es beim Geheimtipp zu belassen. Man muss sich konzentrieren, dann blickt man auch durch – und mir sind keine Plotholes aufgefallen, die sich bei solchen Filmen gerne mal einschleichen. Das Ganze bleibt, unter den gegebenen Voraussetzungen, logisch und konsistent.

Es scheint ein wenig an „Matrix“ (und wohl andere davor) angelehnt, die Realität, die wir kennen, in Frage zu stellen. Das kommt aber in „Inception“ keinesfalls wie ein Abklatsch mit Träumen statt Maschinen rüber, denn die Idee wirkt ziemlich frisch und unaufgebraucht. Angenehm ist auch Verzicht auf jeglichen unnötigen CGI-Kram, der so viele Filme in letzter Zeit so furchtbar künstlich hat wirken lassen. Natürlich geht es nicht ganz ohne Computertricks, aber die halten sich im Vergleich zurück und wirken nie übertrieben; sie unterstützen die Story, statt sie zu ersetzen.

Alles in allem: Einer der besten Filme, die ich seit langer Zeit zu sehen bekommen habe. Die Bewertung überlasse ich nun dem werten Kollegen H.

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Eine Antwort to “Noch mehr Eindrücke zu „Inception“”

  1. Joe Says:

    Doch doch, ich hab ihn natürlich auch schon gesehen.
    Aber der ganze Erwartungsdruck gegenüber dieser Rezension überfordert mich :D

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