Californication: Premiere der fünften Staffel [Update: Jetzt mit Link zum Stream]

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Gestern lief in den Staaten die fünfte Staffel von Californication auf Showtime an. Die neue Folge „JFK to LAX“ spielt drei Jahre nach dem Ende der vierten Staffel, als Hanks Ex-Frau Karen mit ihrem Lover Ben und Tochter Becca in einem Wohnmobil losgezogen sind.

Der Start der neuen Staffel wirft einen ins kalte Wasser – aber kann die Serie auch frisch bleiben?

In der Zwischenzeit ist einiges passiert: Hank hat ein neues Buch veröffentlicht und lebt in New York. Karen ist liiert mit Bates, ihrem ehemaligen Professoren, der bereits in der dritten Staffel einen Gastauftritt hatte. Becca geht aufs College und hat einen 24-jährigen Freund. Marcy ist immer noch mit Stu zusammen und erlebt ihre „sexuelle Renaissance“. Runkle bleibt allein, aber nicht mehr arm – dank Hanks Erfolg, an dem er als Agent seinen Anteil hat. Außerdem ist sein Sohn mit Marcy zweieinhalb und spricht nicht.

Und in all das platzt Hank herein, als er seine New Yorker Freundin verlässt und von Runkle zurück nach Los Angeles gerufen wird.

„JFK to LAX“ muss als erste Folge der neuen Staffel natürlich für neue Zuschauer die Verhältnisse und Backstory halbwegs erklären, und deshalb fährt Hank durch L.A. und trifft jeden (dabei erwischt er zwei- oder dreimal Leute beim Sex, deren ewig gelasssene Reaktionen irgendwann unrealistisch wirken). Im Flugzeug schon hatte er mit einer (wie immer übermäßig) attraktiven Frau angebandelt, überall versprüht er seinen ruppigen Charme und seine wortgewandten Sprüche, er fährt wieder einen schwarzen Porsche, und natürlich hasst er den Freund seiner Tochter. Achso, und seine New Yorker Ex brennt sein Apartment ab, was dann wohl der Grund für ihn ist, die restliche Staffel in L.A. zu verbringen.

So weit, so gut, so relativ unspektakulär. Die erste Folge schafft es, den Zuschauer wieder in die Serie einzuführen, und das war wohl auch so gedacht. Der interessante Part dabei: RZA vom Wu-Tang Clan, der als Rapper und Entrepreneur „Samurai Apocalypse“ will, dass ihm Hank einen Film schreibt, in dem er starren kann.

Futter für Konflikte und Probleme ist also gegeben. Wie viel die Writer daraus machen, zeigt sich dann in den kommenden Wochen. Die Serie ist in den letzten zwei Staffeln etwas repetitiv geworden, und das hat auch Tom Kapinos, der Executive Producer und Writer, anerkannt: Er sagte, die Serie müsste eine neue Richtung einschlagen.

Update:

Die Folge ist jetzt auch auf Youtube zu sehen – allerdings mal wieder nicht in Deutschland. Proxys, Leute!

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