PLLW (5)

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Dope DOD – Witness The Crispness

Als Vorband von Limp Bizkit und Korn ist die Rap-Crew aus den Niederlanden 2011 ganz schön rumgekommen – auch wenn sie nicht immer so gut ankam, wie sie es verdient haben. Basslastige elektronische Beats, die an Dubstep erinnern, treffen auf ziemlich tighte Flows. Dazu unterstützen sich die Rapper vokalisch hervorragend: Live kamen die Übergänge zwischen einzelnen Parts besonders fett rüber. „Witness The Crispness“ stammt vom Debüt Branded.

Neutral Milk Hotel – Oh Comely

Das absolute Gegenprogramm bieten Neutral Milk Hotel: Die Musik, zu der Hipster ein seltsames Verhältnis haben (gerade weil sie als Standardprogramm bei Einstiegshipstern gelten, die natürlich die schlimmste Sorte Mensch sind), kommt von der Band aus Louisiana, die mit zwei Alben und einer Handvoll EPs in den 90ern nie produktiv war. Trotzdem ist In The Aeroplane Over The Ocean ein von Kritikern hochgepriesenes und hervorragendes Album – und dass Jeff Mangum in Anne Frank verliebt ist, wissen wir jetzt auch.

Der Link geht zu einer Live-Version in schlechter Qualität; die Albumversion ist geogefickt.

James Blake – Unluck

James Blakes Musik wird anscheinend von Kritikern „Post-Dubstep“ genannt. Das soll aber nichts über das gleichnamige Debütalbum sagen: Ich nenne das ruhige elektronische Musik, in der Vocoder und Autotune effektiv eingesetzt werden, um eine melancholische und nachdenkliche Atmosphäre zu schaffen. Mit Skrillex-Wobble hat das Ganze mal rein gar nichts zu tun.

Korn – Get Up

Waren wir grade bei Skrillex-Wobble? Korn haben ihr Album The Path Of Totality komplett von Dubstep-Artists produzieren lassen – vorhersehbarerweise zum großen Unmut der Fans, wie immer, wenn eine Band etwas Neues macht. Nun gut, Dubstep… Aber wenn man nicht weiter drüber nachdenkt, passt Jonathan Davis‘ Gesang ziemlich gut zu den verzerrten Elektro-Klängen, die nur hintergründig von traditionellen Instrumenten unterstützt werden (was schonmal bewiesen wurde, aber auch wieder geogefickt ist).

Verlinken macht keinen Spaß mehr heutzutage. Google und GEMA, get your shit together.

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