Metallica: Beyond Magnetic (EP, 2012)

31. Januar 2012 by

Und plötzlich gibt es noch vier Songs aus der Death Magnetic-Zeit. Metallica haben eine EP mit vier Songs rausgehauen – und zwar schon im Dezember zum Downloaden. Jetzt kann man die Scheibe auch als CD kaufen.

Lohnt sich das?

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„The Artist“ – Ein Stummfilm wird zum Oscar-Favoriten

27. Januar 2012 by

The Artist

Man denkt ja eigentlich, man hätte schon alles erlebt in der Filmwelt. Eine 3D-Welle, die einfach jedes Genre ergreift: Von Dokus über Höhlenmalerei („Die Höhle der vergessenen Träume 3D“ von Werner Herzog) bis zu Kindheitsklassikern („Der König der Löwen“) gibt es gerade alles in 3D zu sehen), Filme über Brettspiele (Schiffe versenken) und Horrorthriller über einen Autoreifen als Serienkiller („Rubber“ von Quentin Dupieux) – was soll einen da noch überraschen?

Zum Beispiel die Tatsache, dass neben all den riesigen Blockbustern und feinsinnigen Charakterdramen dieses Jahr tatsächlich ein schwarzweißer Stummfilm aus Frankreich der heißeste Oscarfavorit ist.

Im Moment scheint einfach jeder, der über Kino redet, auch über „The Artist“ zu reden. Nach Auszeichnungen in Cannes, bei den Golden Globes und allen anderen wichtigen Verleihungen dieser Award-Season, konnte der ungewöhnliche Film nun tatsächlich auch zehn Nominierungen für die Oscars einfahren und gilt damit als der heißeste Kandidat. Gestern ist der Film nun in Deutschland angelaufen, und Klapperstrauß verrät euch natürlich gerne, was es mit der ganzen Sache auf sich hat.

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Iron Sky: Premiere bei der Berlinale

26. Januar 2012 by

Hitlers Schergen sind 1945 mit ihren Flugscheiben auf den Mond geflohen, wo sie ihre Basen gebaut und ihre Armeen trainiert haben. Nun kommen sie auf die Erde zurück, um zu schaffen, woran sie im Zweiten Weltkrieg gescheitert sind: Die Welteroberung!

Das klingt nicht nur irre, das ist auch irre. Inspiriert von solchen Verschwörungstheorien hat ein finnisches Filmteam, unterstützt von Crowdfunding, „Iron Sky“ produziert. Die langersehnte Premiere wird der Film im Februar bei der Berlinale feiern.

The Petebox – Where Is My Mind (Pixies-Cover)

23. Januar 2012 by

Die Pixies, mit Gitarre und Beatboxing – nice. Auf der Website gibts Infos zum Debütalbum von The Petebox.

PLLW (5)

21. Januar 2012 by

Dope DOD – Witness The Crispness

Als Vorband von Limp Bizkit und Korn ist die Rap-Crew aus den Niederlanden 2011 ganz schön rumgekommen – auch wenn sie nicht immer so gut ankam, wie sie es verdient haben. Basslastige elektronische Beats, die an Dubstep erinnern, treffen auf ziemlich tighte Flows. Dazu unterstützen sich die Rapper vokalisch hervorragend: Live kamen die Übergänge zwischen einzelnen Parts besonders fett rüber. „Witness The Crispness“ stammt vom Debüt Branded.

Neutral Milk Hotel – Oh Comely

Das absolute Gegenprogramm bieten Neutral Milk Hotel: Die Musik, zu der Hipster ein seltsames Verhältnis haben (gerade weil sie als Standardprogramm bei Einstiegshipstern gelten, die natürlich die schlimmste Sorte Mensch sind), kommt von der Band aus Louisiana, die mit zwei Alben und einer Handvoll EPs in den 90ern nie produktiv war. Trotzdem ist In The Aeroplane Over The Ocean ein von Kritikern hochgepriesenes und hervorragendes Album – und dass Jeff Mangum in Anne Frank verliebt ist, wissen wir jetzt auch.

Der Link geht zu einer Live-Version in schlechter Qualität; die Albumversion ist geogefickt.

James Blake – Unluck

James Blakes Musik wird anscheinend von Kritikern „Post-Dubstep“ genannt. Das soll aber nichts über das gleichnamige Debütalbum sagen: Ich nenne das ruhige elektronische Musik, in der Vocoder und Autotune effektiv eingesetzt werden, um eine melancholische und nachdenkliche Atmosphäre zu schaffen. Mit Skrillex-Wobble hat das Ganze mal rein gar nichts zu tun.

Korn – Get Up

Waren wir grade bei Skrillex-Wobble? Korn haben ihr Album The Path Of Totality komplett von Dubstep-Artists produzieren lassen – vorhersehbarerweise zum großen Unmut der Fans, wie immer, wenn eine Band etwas Neues macht. Nun gut, Dubstep… Aber wenn man nicht weiter drüber nachdenkt, passt Jonathan Davis‘ Gesang ziemlich gut zu den verzerrten Elektro-Klängen, die nur hintergründig von traditionellen Instrumenten unterstützt werden (was schonmal bewiesen wurde, aber auch wieder geogefickt ist).

Verlinken macht keinen Spaß mehr heutzutage. Google und GEMA, get your shit together.

Bruce Springsteen: Neues Album, erste Single

20. Januar 2012 by

2012 wird wieder ein Boss-Jahr. Obwohl Saxophonist Clarence „Big Man“ Clemons letztes Jahr gestorben ist, geht die E-Street Band auf Tour – auch in Deutschland.

Am 2. März erscheint das neue Album Wrecking Ball, von dem Jon Landau sagt, dass es politischer und rauer sein wird als die vorherigen.

Vorab gibts die Single „We Take Care Of Our Own“, die zwar tatsächlich dezent politisch ist, mich musikalisch aber eher an Working On A Dream erinnert. Außerdem auf dem Album sind die Tracks „Land Of Hope And Dreams“ und „Wrecking Ball“, die beide schon live performt wurden.

PLLW (4)

16. Januar 2012 by

Foreigner – Say You Will

Foreigner sind nun mal archetypischer 80er-Glamrock, aber so sehr man das Genre auch hassen kann, ist es unfair, es von vornherein abzutun. Und auch wenn heutzutage ein Keyboard per se schwer zu ertragen ist, versetzt es mich doch in die Zeit, bevor ich geboren wurde.

Portgual. The Man – Just A Fool

Portugal. The Man ist eine von zwei Bands aus Alaska, von der ich überhaupt jemals gehört habe. Aber anders als 36 Crazyfists spielen die Typen Indie-Rock mit Keys.

The Strokes – Soma

The Strokes waren eine klaffende Lücke in meiner Musiksammlung. Und wenn man wissen will, wo all die Indie-Alternative-Bands herkommen, muss man sich Is This It anhören. Das Album ist die Blaupause für den Sound von unzähligen Bands heute.

Brian Fallon – Last Kiss

Obwohl die Originalversion von Wayne Cochran stammt, dürfte die bekannteste Interpretation von Pearl Jam sein. Obwohl Eddie Vedders Stimme unnahbar ist, macht Fallon doch einen guten Job; interessant war es sowieso, über die Gaslight Anthem-Alben hinweg die Verbesserung seines Gesangs zu hören.

Katzenjammer erfrischt

14. Januar 2012 by

Bin auf ein Album gestoßen, dass ich nun zum dritten mal in Folge durchgehört habe. Weil das nicht oft passiert, möchte ich euch mal einen Eindruck hinterlassen, warum Katzenjammer mich irgendwie erfrischt. Neben dem bekannten „I will dance“, das vom Radio artgerecht vergewaltigt wird, gibt‘ s einige Songs, die nicht so mainstreamig sind und durch Charme, Energie und Frische überzeugen können.  Dafür sorgt nicht nur die große Instrumentenbreite, sondern auch die wahnsinnig tolle und vielfältige Stimme der Sängerin. Der folgende Song klingt zwar sehr nach Irisch Pub, die meisten sind da weniger krass… Ein „Geheimtipp“ wäre zum Beispiel der Titel „Soviet Trumpeter“.

Californication: Trailer zur zweiten Folge

11. Januar 2012 by

Ich will einen Overkill vermeiden, aber Californication ist nun mal ziemlich gut. Und das Video funktioniert sogar in Deutschland!

Die Zukunft von 3D

10. Januar 2012 by

3D-Filme haben in den letzten Jahren die Kinos förmlich überschwemmt. Nach dem Erfolg von „Avatar“ wurden Filme in 3D gedreht oder nachträglich in die dritte Dimension gebracht. Und Anfang Februar beglückt uns George Lucas mit „Star Wars – Episode I“ in 3D – wozu ihn James Cameron auch noch gedrängt hatte.

Aber was soll das Ganze? Schon die letzten 3D-Wellen in den 50er- und 80er-Jahren waren kurzlebig. Kann die aktuelle anhalten?

Nach dem Klick ein Artikel aus dem November, geschrieben für einen meiner Kurse im schönen Memphis.

(Bild via Obvious Winner)

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